Frau Brüllen fragt jeden 5. des Monats "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" und ich gebe dem Projekt einen "zweiten Versuch".
Der heutige 5. ist ein Dienstag. Nachdem wir letzte Woche Traumwetter hatten, wird es bei uns nun wieder kühler und es regnet viel. Teilweise wie "aus Kübeln". Das ist natürlich gut für die Natur, aber... nein nein. Lassen wir es bei "gut für die Natur".
Ich bin meistens kurz vorm Wecker wach. So auch heute. Ich stehe aber ungerne früher auf. So wurde es dann 6:03. Es folgen: Badezimmer, Ratten wuscheln und füttern, restlichen Krams zusammen suchen, 10 min Morgengymnastik (mit Podcast) und dann geht es auf die Couch. Dort schaue ich was auf dem Handy passiert ist (das geht schnell, da ich kein Social Media - außer Messenger - nutze), was heute so ansteht und lese noch etwas.
Um 7:08 sitze ich im Auto, fahre bequem und flott über die freie Landstraße und stelle es 16 min später wieder ab. Ich liebe das Dorfleben und das ich "trotzdem" nicht in irgendeine "richtige Stadt" oder super weit zur Arbeit fahren muss. Viele Menschen die ich kenne verbringen ihren Morgen erst einmal im Stau.
Da ich Sozialarbeiterin bin, kann ich von der Arbeit nur rudimentär berichten. Neben meiner Beratungstätigkeit habe ich unter anderem jede Menge organisarische Aufgaben. Morgens sortiere ich mich aber auch dort erst einmal. Diese Woche ist viel "nacharbeiten" dran. Letzte Woche habe ich in einem anderen Arbeitsbereich vertreten und davor die Woche war eine Aktionswoche mit mehreren Abendveranstaltungen. Einige kommende Veranstaltungen wollen auch noch vorbereitet werden. Für heute steht nur 1 Termin auf dem Plan. Da ich aber auch telefonisch erreichbar bin, weiss ich nie wirklich wie der Tag wird.

Am späten Vormittag werde ich etwas "hangry". Um 12:05 sitze ich dann "endlich" in der Kantine am Tisch. Es ist italienischer Tag. Da kann/soll man sich was zusammen würfeln. Kann man aber eh immer. Die Menüs sind nur Vorschläge und es gibt meist noch zusätzliche Sachen. Ich entscheide mich heute für Gnocchi-Spinat-Auflauf + extra Brokkoli und nehme noch was für den Mann und mich für nachher mit. In der Mittagspause unterhalte ich mich erst mit dem einen "Kollegen" (*) über die MAV und den Sportverein und dann mit einem Anderen über die morgige Wanderung (bzw. eigentlich gehen wir pilgern). Es besteht etwas Wettersorge. Was zieht man an? Was nimmt man mit? Wir sind immerhin 15 km in der Eifel unterwegs. Ich freue mich drauf. Auch, wenn wir vielleicht sehr nass werden. Ich werde berichten 😁

Alle ausstehenden Aufgaben habe ich heute leider nicht geschafft (auch manches hatte ich auch echt keine Lust). Bei Feierabend sind noch 7,5 über. Aber nichts, was drängt oder übermäßig wichtig ist. Noch nicht.
Nach der Arbeit geht es weiter zu Nele. Eigentlich nur, weil ich nach einer gesundheitlichen Sache gucken muss. Sonst hätte ich heute wohl verzichtet und lieber was Sport gemacht (haha). Aber was muss, das muss. Ich habe Glück. Bisher ist es trocken geblieben und ich muss diesmal nicht ins hohe Gras. Gestern war die Hose bis über die Knie nass. Da nutzen auch Gummistiefel nicht viel. Wobei nasse Socken schon nochmal extra eklig sind. Ich bin zufrieden mit der vorgefundenen Situation und mache mich wieder auf den Weg.

Da ich nur geguckt habe, bin ich relativ früh zuhause. Schnell unter die Dusche, ein paar kleine Handgriffe erledigen. Mindestens grob den Käfig sauber machen muss sein. Und noch etwas auf die Couch. Viel geht heute nicht, denn um 17:45 mache ich mich schon wieder auf den Weg zum Aquarellkurs. Heute ist der letzte Termin für dieses Semester bzw. eigentlich gibt es nächste Woche noch einen Nachholtermin, aber da hatte ich leider schon für einen Abendvortrag im Arbeitskontext zugesagt. Danach geht es aber mit einem Zeichenkurs weiter. Aquarell dann wieder nach den Sommerferien. Wir malen Blubbel. Das Endresultat zeige ich im Monatsrückblick.

Zuhause dann um 21:10. Noch was essen und dann ist es auch gut...
(*) Die "" deswegen, weil wir Arbeitstechnisch eigentlich überhaupt nichts miteinander am Hut haben. Großes Unternehmen, viele Bereiche. Ich mag es sehr, dass wir uns trotzdem zusammen gehörig empfinden. Außerdem quatscht man so in der Pause nicht so viel über Arbeitskram und es entstehen Verbindungen über die Arbeit hinaus.
Hinweis: Sollte der Eindruck entstehen das ich für etwas Werbung mache, dann möchte ich versichern keinerlei Vergütung oder Auftrag erhalten zu haben. Bei allem was ich hier zeige und schreibe handelt es sich rein um meine eigene Intention und Meinung.
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