Die Rau(h)nächte waren im Dezember ein guter Einstieg um wieder was praktischer mit der Natur in Verbindung zu kommen.
In meiner Reflexion hatte ich vom Wald, meinen Sitzplatz und Veränderung der Wahrnehmung geschrieben. Unter anderem habe ich in dieser Zeit mein Herz für ein renaturiertes Bachareal entdeckt. Drum herum ist dort ein Park entstanden. Direkt in/an der Hauptgemeinde (die zugegebenermaßen winzig ist - wir reden hier über einen Ort mit ca. 5000 Einwohnern). Diesem Gebiet möchte ich dieses Jahr gerne meine Aufmerksamkeit schenken. Schauen, wie es sich entwickelt. Nicht nur über das Jahr hinweg. Auch, weil es einfach alles noch "so frisch" ist. Das Bachauenerlebnis- & Begegnungsfeld wurde im September 2024 eröffnet und ich weiß noch nicht so recht was ich davon halten soll. Renaturierung mit Erlebnis und Begegnung? Passt das? oder walzt da der Mensch ggf. auch einfach mal wieder "drüber hinweg"? Ich werde es sehen. Im Winter ist dort zumindest erst einmal eher weniger los. Die Menschen laufen dort "halt durch". Ob nun bewusst oder weil sie mit dem Hund (oder alleine) in das dahinter liegende Naturschutzgebiet und den Wald wollen... der Eindruck ist eher "Durchgangsverkehr".

So sieht der "alte Bach" aus. Hier geht es Richtung Naturschutzgebiet/Wald.
Der renaturierte Teil vom Bach schlängelt und windet sich - im Hintergrund ein Stück vom "Erlebnisbereich".

Um noch etwas tiefer in das Thema "Natur" und "Jahreszeiten" zu kommen, habe ich mich bei einem Programm angemeldet, was mich da ein wenig unterstützt genauer hinzusehen:

Maike Kranaster - Maike Kranaster
Finde wieder mehr Lebensfreude, Glücksmomente und Naturverbindung! Zu viele Termine, Verpflichtungen und Stress – das kennen wir fast alle. Was oft fehlt, sind schöne, entspannte Momente für uns, in denen wir mal wieder ganz im Hier & Jetzt sind, in denen wir uns verbunden mit unserer eigenen Natur fühlen. Über mich Ich bin Maike Kranaster. […]

Im Februar habe ich mich unter anderem was genauer mit den Pflanzen im Vorfrühling und der Blaumeise beschäftigt.

Meine Sachen zum Nature Journaling habe ich euch ja schon öfter in den kreativen Rückblicken gezeigt. Wer mal Lust drauf hat, der kann zum Beispiel hier stöbern. Bei Verena finden auch 2x in der Woche ein gemeinsames Live-Journaling auf YouTube statt.

Wieder Wilder Werden mit Nature Journaling!
Starte dein eigenes Naturtagebuch und entdecke die Natur mit Stift & Papier🌱🎨 Ohne Perfektion & schöne Bilder, sondern Spaß & Neugier! Auf deutsch!

Vögel waren generell ein Thema, mit dem ich mich im Februar was mehr beschäftigt habe. Vor allem ihnen zuzuhören. Das habe ich immer mal wieder aktiv getan und dabei dann auch teilweise mit einer App "nachgesehen", was bzw. wen ich denn da eigentlich alles so höre. Bei manchen Vögeln hatte ich gar keine Vorstellung wie die denn aussehen. Heckenbraunellen zum Beispiel oder Wintergoldhähnchen. Das gute am Februar ist ja, dass wenn man die Augen auf hält, man die singenden Vögel ja mitunter auch in den kahlen Bäumen entdecken kann. Spannend. Einige erkenne ich inzwischen auch schon am Gesang 😄

Und zu guter Letzt habe ich im Februar an einem Onlinevortrag der Biologischen Station zum Gartenschläfer teilgenommen (und auch direkt mal einen gezeichnet). Leider gibt es den bei uns hier genau nicht. In benachbarten Gemeinden allerdings schon. Dennoch war es ein sehr spannender Abend.

Nun werde ich also wohl regelmäßig an dieser Stelle über meine Naturerlebnisse berichten. Bald steht sicher auch die erste richtige Wanderung auf dem Plan. Spätestens im April dann zur Blüte der wilden Narzissen.


Hinweis: Sollte der Eindruck entstehen, dass ich für etwas Werbung mache, dann möchte ich versichern keinerlei Vergütung oder Auftrag erhalten zu haben. Bei allem was ich hier zeige und schreibe handelt es sich rein um meine eigene Intention und Meinung.