Kennengelernt habe ich das Lebens-ABC selbst zuerst über Sari. Ursprünglich kommt es aber von Sven. Ich mag, dass bei den Buchstaben unterschiedliche Sachen bei den Leuten rauskommen. Bisher erschienen:
A wie Achtsam
B wie Beruf
C wie Chaos
D wie Dorf
E wie Essen (die Stadt)
Heute möchte ich mich mal einem Thema widmen, das lange keinen Platz in meinem Leben hatte und an das ich mich ordentlich rantasten musste. Ich würde immer noch behaupten "Ich mag keinen Sport". Ich mache ihn dennoch fast jeden Tag. Manchmal kommt halt was dazwischen. Oder es gibt "so Phasen". Auch, wenn ich Sport nicht mag, habe ich inzwischen realisiert das er mit dazu gehört. Ich mag auch Kloputzen nicht. Mache ich auch trotzdem. Wobei Sport für mich tatsächlich nochmal eine wichtigere bzw. andere Rolle einnimmt. Mein Orthopäde sagt schon seit Jahren "machen Sie Ihre Übungen!". Ja, ich mache meine Übungen. Manchmal mache ich gefühlt nicht Anderes (dazu nochmal was unter G wie Gesundheit).

Krafttraining
Mittwochs gehe ich zum Betriebssport. 1 Stunde RückenFit. Interner Name "Babsis Bootcamp". Viel Bauch, viel Rücken, viel Beine. Auch immer mit einem Teil Mobilisation.
Freitags habe ich 45 min Rehasport. Das zähle ich auch unter Kraft, da wir das eigentlich fast immer machen. Ab und an auch Sachen zu Koordination. Ich würde aber behaupten, 90% Kraft. Bunt gemischt.
Wenn es passt oder wenn ich es nicht zum "Bootcamp" oder zum Rehasport schaffe (oder es ausfällt), dann versuche ich was zuhause zu machen. Inzwischen meist wieder Langhanteltraining. Ich habe eine 160cm lange Stange die alleine bereits 10 kg wiegt. Das die so lang ist ist wichtig, da ich sie auch "Hochkant" nutze und ich sie für die Übungen auf Schulterhöhe greifen können muss. Je nach Übung kommen mehr oder weniger Gewichte dran. Aktuell so um de 5 kg würde ich sagen. Langhanteltraining geht aber nicht immer. Dann habe ich alternative Übungen.
Zusätzlich an den Tagen noch Tiefenmuskulatur. Brazils oder SwingStick. Auch nochmal so 15 min oder so. Und (fast) täglich noch 5 min aufs BalancePad. Die tiefen Muskeln an der Wirbelsäule sind bei mir besonders wichtig.

Beweglichkeit
Ich habe in der Vergangenheit schon einige Yogakurse gemacht. Die brauche ich inzwischen nicht mehr (wobei wir auch Yin Yoga als Betriebssport haben - dummerweise auch mittwochs - und ich da ab und an hingehe). Auch keine Videos. Ich keinne "meine Übungen" die mir gut tun. Yoga mache ich quasi am liebsten, soll ich aber gar nicht so viel. "Alle" (Ärzte + Therapeuten) sagen mir immer "Mehr Stabilität, weniger Flexibilität". Muäh. Daher dann Yoga eher nur so 1-2x in der Woche.
Dazu dann noch täglich jeden Morgen 10-15 dehnen und mobilisieren und auf der Arbeit mache ich auch zwischendurch mal ein paar Übungen. Das brauche ich dann wieder um "in Schwung" zu kommen und zu bleiben.
Gehört "Faszien rollern" auch zu Beweglichkeit? Ich glaube, am ehesten ja. Mache ich auch. Theoretisch "würde ich gerne" 3x in der Woche. Praktisch... naja. Ab und an halt.
Ausdauer
Mag ich nicht und irgendwie doch.
Radfahren fand mein Körper zuletzt ziemlich doof. Daher versauert das Rad auch in der Garage und setzt Rost an. Ich habe keine Ahnung, ob das inzwischen wieder gut gehen würde, aber ich finde Radtouren jetzt auch eher "joa". Ich brauche irgendwie ein Ziel. Früher bin ich mit dem Rad mal zur Arbeit oder zum Stall gefahren. Aber das ist inzwischen beides zu weit weg für mein 3-Gänge-Hollandrad. Theoretisch haben wir e-bike-Leasing auf der Arbeit, aber praktisch. Das würde vermutlich ein teures Stehrümmchen.
Ich gehe ganz gerne walken, habe aber trotzdem "nie" Lust dazu. Das liegt mitunter an den schlechten Wegen bei uns zu Hause und da wo es ok wäre, da gehen dann eben auch immer "alle" Hundeleute. Außerdem mag ich nicht 2-3x ums gleiche Feld rennen. Das ist öde. An der Arbeit sind die Wege was besser. Gehen tue ich dort trotzdem nicht. Waldwege sind super, aber da muss ich erst mal extra hin fahren. Auuuuuufwand! Im Winter finde ich "draußen" auch eh schwierig. Und im Sommer? Da finde ich Sport GENERELL schwierig. 🙃
Wir haben ein Walking Pad. Das ist allerdings recht schmal und kurz. Da habe ich schon 2x daneben getreten (unlustig!) und seitdem starre ich immer nach unten und kriege "Nacken".
Richtige Laufbänder sind natürlich prima. Haben wir um Fitnessraum auf der Arbeit. Aber der ist eben auf der Arbeit. Und der Schlüssel für den Raum ist in einem ganz anderen Gebäude und...
"Walk at Home" mache ich hin und wieder ganz gerne, aber das verträgt mein Körper nicht immer gut. Gleiches gilt für den Stepper auf dem Dachboden. Zum Aufwärmen ok, aber für so richtig geht das nicht so gut. Ganz schlimm ist übrigens CrossTrainer.
Was anstrengend und für mich recht "spaßig" ist, ist Cardio Aerobic. Da gibt es auch recht gute Videos im Internet. Da findet man inzwischen ja quasi alles.

Aber auch hier "ein Aber". Wenn ich nach der Arbeit bei Nele war, dann gehe ich danach direkt duschen. Da gibt es auch keine Diskussion. Nach dem Stall direkt unter die Dusche muss sein! Wenn ich dann aber abschließend Cardio Aerobic mache, dann schwitze ich auch (wobei das jetzt im Winter und mit steigender Kondition besser wird). Bödüm. Gleiches bei Tabata oder HIIT. Wobei Cardio Aerobic mehr meinen Anspruch ans Anstrengungsniveau erfüllt (da geht der Puls auch gerne mal auf über 150). 😄
Jaaaa. So viele Ausreden, aber irgendwas mache ich dann in der Regel ja dennoch. Nur passt es irgendwie nicht 100%. Machen tu ich es dennoch.
Jaja... "Ausdauer und ich". Ein schwieriges Thema.
Januarbilanz:
Ausdauer: 5:16 h
Beweglichkeit: 9:11 h
Kraft: 7:06 h
Und ihr so? Ja oder nein? Mit Freude oder eher weil es eben dazu gehört? Und was?
Hinweis: Sollte der Eindruck entstehen, dass ich für etwas Werbung mache, dann möchte ich versichern keinerlei Vergütung oder Auftrag erhalten zu haben. Bei allem was ich hier zeige und schreibe handelt es sich rein um meine eigene Intention und Meinung.
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